Yoga ist nicht gleich Yoga

Etwas für die Gesundheit zu tun, Stress abzubauen, die Wahrnehmung oder die Beweglichkeit des eigenen Körpers zu verbessern, es gibt viele und auch verschiedene Gründe Yoga auszuüben. Doch Yoga ist nicht gleich Yoga und bei den vielen Angeboten blickt so manch einer sicher nicht mehr durch. Es gibt nämlich rund 130 geschützte Yoga-Varianten, die sich teilweise sehr von ihrer Art unterscheiden. Da gibt es Stile, bei denen man still sitzt und atmet, welche bei der man Körpereinsatz zeigen muss und auch welche bei denen Schwitzen angesagt ist. Welches der richtige Stil für einen selbst ist, kann wohl am besten herausfinden, in dem man verschiedene Methoden einfach einmal ausprobiert.


Unterschiedliche Stile mit unterschiedlichen Wirkungen


Die wohl bekannteste Yoga-Richtung ist das Hatha-Yoga. Hatha Yoga umfasst einen langsamen, kraftvollen Wechsel einzelner Haltungen, Atemübungen und Meditationen und ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Einen hohen Grad an Präzision erfordert das Iyengar-Yoga, welches eher körperlich ausgerichtet ist. Bei den anspruchsvollen Übungen kommen Hilfsmittel wie Blöcke, Gurte oder Stühle zum Einsatz. Manchmal wird es auch als IKEA Yoga bezeichnet. Beim Hot Yoga (Bikram) werden Asanas – also Haltungen – bei rund 40 Grad-Raumtemperatur ausgeführt. Das Schwitzen dabei, soll den Körper entgiften, doch ist das Verletzungsrisiko höher und es sollte und mit einer erfahrenen Lehrer*in praktiziert werden. Ashtanga-Yoga ist ein Stil, der eher für Fortgeschrittene Yogis und sehr fitte Menschen geeignet ist. Asanas aus dem Hatha Yoga werden zu einem Bewegungsfluss zusammengefasst und mit dem Atem synchronisiert, dabei sind die Übungen sehr dynamisch und schweißtreibend. Im Anusara und Energetic Flow Yoga werden die Haltungen achtsam und im Atemrhythmus praktiziert, was anstrengend sein kann, dabei aber körperlich, therapeutisch aber auch mental gut ausgerichtet.

Die sanfte Art des YogasEin sehr ruhiger und eher ausgleichender Stil ist Yin-Yoga. Die Asanas werden hier für mehrere Minuten gehalten. So kann der Körper sich ganz in die Haltungen hinein entspannen, du kannst loslassen und so tiefe Entspannung erfahren. Du kannst deine Yin-Yoga-Ausbildung vor Ort oder online machen. Dabei eignest du dir das wichtigste Basiswissen an, erfährst etwas über die Geschichte des Yin-Yoga und erlernst die Wirkung von Yin-Yoga auf die verschiedenen Bereiche des Körpers und des Geistes. Erweitere dein Wissen oder lerne ganz neu hinzu.





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